In den vergangenen Religionsstunden hat sich die Klasse 1a im Rahmen der diesjährigen Misereor-Fastenaktion mit einem ganz besonderen Thema beschäftigt. Es war eine Freude zu sehen, wie neugierig und empathisch die Kinder die Inhalte aufgenommen haben. Gemeinsam mit einer Patin von Misereor haben wir das Hungertuch 2026 kennengelernt. Die Kinder haben die Symbole und die Botschaft des Tuches gemeinsam entschlüsselt und darüber gesprochen, was Solidarität in unserer heutigen Welt bedeutet.

“Hier fängt Zukunft an” – unter diesem Motto widmet sich die Misereor-Fastenaktion in diesem Jahr dem Thema der beruflichen Bildung und der Perspektiven von jungen Menschen. Dabei steht ein Beispielprojekt aus Douala, der größten Stadt Kameruns, im Mittelpunkt. In der Kinderfastenaktion haben wir Rucky Reiselustig und den neunjährigen Melchior auf ihrem Abenteuer in der riesigen Hafenstadt begleitet. Der Film hat den Kindern anschaulich gezeigt, wie wichtig Unterstützung ist, um Perspektiven für die Zukunft zu schaffen. In diesem Jahr fließen die Gelder in Projekte in Kamerun, die jungen Menschen eine berufliche Ausbildung ermöglichen. Konkret geht es darum, Jugendlichen den Weg in Berufe wie Elektriker oder Schneiderin zu ebnen. Mit diesem Handwerkszeug können sie sich in ihrer Heimat eine eigenständige Existenz aufbauen und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.


Zum Abschluss unseres Projektes hat unsere Misereor-Patin Frau Evelin Wilden im Namen der gesamten Klasse eine Spende an Misereor übergeben. Vielen herzlichen Dank! Wir freuen uns sehr, dass die TMS auf diese Weise einen Teil dazu beiträgt, jungen Menschen weltweit neue Chancen zu ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Wenger Schulleiterin